Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Schwerin

Eine Krebserkrankung hat selten nur eine Ursache

Alle belastenden Einwirkungen auf unseren Körper und unsere Psyche, fördern das Entstehen von Krankheiten. Auch Krebs ist eine Folge sehr heftiger oder sehr langandauernder Überforderungen.

Die Chancen, das Wiederauftreten einer Krebserkrankung nach einer Operation zu verhindern sind umso besser, je mehr es uns gelingt, Belastungen aufzuspüren und zu beseitigen. Hier helfen wir in der Selbsthilfegruppe sehr gerne.

Eine Behandlungsmethode sollte eine gute Wirksamkeit bei möglichst wenigen Nebenwirkungen haben. Sie sollte die Abwehrsysteme schonen und die Lebensqualität für uns so gut wie möglich erhalten.

Die meisten kommen in die Selbsthilfegruppe, wenn bereits die OP überstanden ist. Bei einigen bildet sich im Laufe der nächsten Jahre ein biochemisches Rezidiv. Genau in dieser Situation und zu diesem Zeitpunkt ist die Hilfe und Unterstützung der Selbsthilfegruppe äußerst wichtig und von größter Bedeutung. Wir können aus unseren Erfahrungen Hilfe anbieten. Oft sagen wir aber auch, es wäre besser, sich in einer interdisziplinären Kommission in Berlin oder Magdeburg beraten zu lassen. Hier sind die Fachärzte aus der Urologie, der Onkologie, der Radiologe und der Psychologie für dich da. Deine sehr spezielle Situation wird umfassend und von allen Seiten der medizinischen Wissenschaft beleuchtet. Die Empfehlungen für deine weitere Behandlung sind sehr umfassend und genau auf deine spezielle Situation abgestimmt.

Einige von uns nahmen diese Möglichkeit wahr. Oft wurden bestehende Behandlungskonzepte konkretisiert oder auch erweitert. Auch kam es vor, dass eine Behandlung völlig verworfen wurde und eine neue, nach den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen umgestaltet wurde.  Profitiert hat immer der ratsuchende Patient, der hier seine Mündigkeit und seine Eigenverantwortung unter Beweis gestellt hat.  

In der folgenden Darstellung sind die Möglichkeiten für eine Therapie-entscheidung bei einem Rezidiv ersichtlich. Am Ende steht die Wahl zwischen Radiatio (Strahlentherapie) oder einer Antiandrogenen Therapie (Hormontherapie), die auch intermittierend gemacht werden könnte, um die sehr belastenden Nebenwirkungen auf ein erträgliches Maß zu minimieren. Auch ist eine Kombinationstherapie aus Radiatio (Bestrahlung) UND Hormonentzugstherapie möglich. Sie bietet ein hohes Maß an Heilungschancen.

Zur Entwicklung eines Prostatakarzinoms                               

Das Karzinom der Prostata ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann.   Meistens kommt es erst in einem fortgeschrittenen Stadium zu Beschwer-den. Nur durch eine Früherkennungsuntersuchung kann der Tumor rechtzeitig entdeckt und erfolgreich behandelt werden. Wenn sich bei einer Tastuntersuchung der Verdacht auf ein Prostatakarzinom ergeben hat, wird mittels einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen, um den möglichen Befund zu bestätigen oder auszuschließen. Nicht immer wird der Tumor gleich bei der ersten Biopsie getroffen/gefunden.                  Eine Rebiopsie (Nachbiopsie) ist nach ca. sechs Monaten bzw. einem Jahr erforderlich.

Die genaue Beobachtung des PSA-Wertes ist von großer Bedeutung. An seinem Verhalten kann man sehr gut erkennen, ob ein eventueller Tumor fortschreitet oder ob nicht etwa eine Prostataentzündung (Prostatitis) oder eine gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) vorliegt.

Um Prostatakrebs effektiv zu behandeln, gibt es mehrere Therapiemöglichkeiten. Diese habe ich euch in der 1. Broschüre genauer beschrieben. Bei einem Drittel aller Neuerkrankungen hat zum Zeitpunkt der Diagnosestellung der Tumor bereits andere Organe befallen und ist metastasiert. Zu diesem Zeitpunkt ist der Prostatakrebs zwar nicht mehr heilbar aber dennoch behandelbar. Durch eine gezielte Strahlen-, Chemo- und/oder Hormontherapie kann eine weitere Ausbreitung des Tumors verzögert werden. Solange noch keine Metastasen vorliegen und der Tumor auf die Prostata beschränkt ist, bestehen gute Heilungschancen.

Neben den klassischen Behandlungsmethoden haben sich viele alternativen Methoden als sehr wirksam erwiesen.

Krebs ist eine der großen Menschheitsprobleme und es kann jeden von uns treffen. Es gibt kaum ein Thema, das uns mehr bewegt. Manchmal werden alternative Therapien pauschal nicht nur als nutzlos, sondern auch als gefährlich gebrandmarkt. Dem ist bei weitem nicht so. Schulmedizin und Alternativmedizin können nur eine Einheit im Gesamtkomplex „Krebsbehandlung“ sein.

Es gibt eine Reihe von biologischen Abwehrmechanismen, die zielorientiert und helfend eingesetzt werden können. Zahlreiche Mediziner und Patienten sind bereits der Auffassung, dass bessere Überlebenschancen MIT alternativer Medizin zu haben sind und dass damit vielleicht geheilt werden kann. Niemand kann sagen, wie eine Erkrankung ausgeht, denn niemand hat hellseherische Fähigkeiten. Die Mediziner nicht und wir auch nicht. Vor allem die Chemotherapie, als einzig wirkungsvolle Therapie zu präsentieren, ist nicht vertrauenserweckend. Diese Therapie mit ihren Zellgiften nimmt dem Körper sämtliche Chancen, seine Selbstheilungs-kräfte zu aktivieren. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber kritische Stimmen verweisen darauf, dass diese etablierte Methode lediglich bei wenigen Krebsformen wirklich Erfolge verbuchen kann. In der Behandlung bei Prostatakrebs ist sie nicht immer von Erfolg. Für uns gibt es eine breite Palette hoch wirksamer Medikamente. Wie auch soll ein menschlicher Organismus, dessen Abwehr durch Zellgifte am Boden liegt, noch mit dem Krebs fertig werden? Und so wird in vielen Fällen auch der toxische Krieg zum Todesurteil für den Patienten, nicht für den Krebs. Hingegen wurde beispielsweise die positive Wirkung von Mistelpräparaten bereits belegt, wobei vor allem das Wechselspiel der unzähligen, vielfach auch noch unbekannten Inhaltsstoffe der Mistel von entscheidender Bedeutung zu sein scheint. Oftmals erweisen sich isolierte Einzelstoffe ohnehin als wirkungslos oder sogar schädlich. Mistelpräparate, die heute teilweise nicht nur subkutan (unter die Haut), sondern auch intravenös (in die Vene) verabreicht werden. Die Aussagen des Düsseldorfer Schulmediziners und komplementär behandelnden Arztes Prof. Dr. Maar, dass bei intravenöser Gabe sogar Lungentumore eingedämmt werden konnten, stimmt hoffnungsvoll. Und ebenso existieren Fälle von Patienten, die bei subkutaner Injektion über lange Zeiträume hinweg vollständig geheilt wurden.

Misteltherapie in der Krebsbehandlung

Laut Herstellerangaben sollen Mistelpräparate beispielsweise die Lebens-qualität und den Allgemeinzustand des Patienten verbessern, die Immun-abwehr stärken, den Appetit steigern, Schlafstörungen vertreiben, Schmerzen lindern, das psychische Wohlbefinden ankurbeln oder das Tumorwachstum hemmen sowie Rückfälle verhindern. Die Misteltherapie wird vor allem im deutschen Sprachraum oft begleitend zur schulmedizinischen Krebsbehandlung z.B. Chemotherapie, Hormontherapie und Strahlentherapie eingesetzt. In anderen Ländern spielt diese Behandlungsform nur eine untergeordnete Rolle.

Die Mistel sollte schon im Altertum die verschiedensten Krankheiten wie Epilepsie, Bluthochdruck und Rheuma heilen. In der Krebstherapie taucht die Pflanze vor allem seit den 1920er-Jahren auf, angeregt durch Rudolf Steiner, dem Begründer der anthroposophischen Heilkunde. Sie betrachtet die Krankheiten als Äußerungen der Seele und des Geistes.

Der Esoteriker und Philosoph sah viele Gemeinsamkeiten zwischen einer Krebsgeschwulst und der Mistel. Beide ernähren sich nicht selbstständig, sondern beziehen ihre Nährstoffe von einem gesunden Organismus – dem Körper bzw. der Wirtspflanze.

Für jeden Tumor die passende Mistel

Welche Baumart sich die Mistel als Wirt aussucht, hängt von ihrer Unterart ab. Die eine bevorzugt Tannen, eine andere Kiefern, eine dritte kommt nur auf Laubbäumen wie Eiche oder Apfelbaum vor. Das ist nicht nur von botanischem Interesse, sondern beeinflusst angeblich auch die Heilwirkung der Mistelpräparate. Schon Steiner glaubte, dass sich mit jeder Unterart unterschiedliche Tumorarten bekämpfen lassen. Diese sind Brustkrebs und Prostatakrebs mit Nadelbaummisteln und Gebärmutterhalskrebs und Eierstockkrebs mit Exemplaren, die auf Apfelbäumen wachsen.

Mistelpräparate – Was ist drin?

Tatsächlich liefern die einzelnen Unterarten einen unterschiedlichen Mix an Inhaltsstoffen, gewonnen durch Auspressen der Pflanzen. Daneben beeinflussen noch weitere Faktoren die Zusammensetzung von Mistelextrakten und damit auch eine mögliche Wirkung. Eine Rolle spielen besonders der Erntezeitpunkt und die Art der Verarbeitung der Misteln, also ob sie beispielsweise fermentiert werden oder nicht. Für die Anti-Krebs-Wirkung der Mistel sollen in erster Linie zwei Gruppen von Inhaltsstoffen verantwortlich sein – Viscotoxine und Mistellektine. Medikamente sind:  Abnobaviscum®, Helixor®, Iscador®, Iscucin® und Isorel® sowie Cefalektin®, Eurixor® und Lektinol®.

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches natürliches Verfahren. Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie. Das meist in den Muskel injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem „unerwarteten“ Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen. Um das weiter anzuregen und zu modulieren, können dem Eigenblut auch beispielsweise homöopathische Zusätze beigefügt werden. Es kann das Blut zusätzlich vor dem Zurückspritzen mit einem energiereichen ultravioletten Licht bestrahlt werden. Dadurch werden Entgiftungs- und Reinigungsfermente im Blut aktiviert und die Eigenblut-Therapie wird noch wirksamer. Dabei entsteht ein Reiz, der das vegetative Nervensystem erfasst und positiv beeinflusst.    

Die aus den zerfallenden Blutbestandteilen frei werdenden Eiweißstoffe regen eine Immunantwort an. Die in Gang kommenden immunologischen Vorgänge werden am Anstieg der Leukozytenzahl, vermehrter Antikörper-bildung und evtl. auch Temperaturanstieg sichtbar. Wie bei anderen Reiz-Reaktionsmethoden auch, kann der anfängliche Reiz zu einer   Erstverschlimmerung führen. Die dann aber rasch in das Gegenteil, eine Verbesserung, umschlägt. Die Erstverschlimmerung kann auch so gesehen werden, dass sie eine chronische, nicht ausreichend durch das Immunsystem bekämpfte Krankheit in eine akute Krankheit überführt. Es wird nun eine kräftige Immunantwort ausgelöst und dadurch die Erkrankung zur Ausheilung gebracht. Die Eigenbluttherapie wird angewandt bei einer Immunschwäche, Rekonvaleszenz (Gesundungsprozess), Migräne, Allergien, akute virale und bakterielle Krankheitsprozesse, chronische Prozesse, Krebsvorsorge und Krebsnachsorge, Entgiftung und Entschlackung. Bei Anämie, Allergien, Leberkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen, Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündung, Hautkrankheiten, auch Verbrennungen, Übersäuerung, Cellulitis, Schwermetallbelastung, Stoffwechselstörungen sowie Diabetes.

Wenn die Zellatmung gesteigert wird, wird automatisch auch die Kreislauf-situation verbessert und die Zellen können sich von alten Schlacken befreien. Diese werden über den Urin ausgeschieden. Es ist daher wichtig, nach der Therapie viel Wasser zu trinken!